Viel neues bei der heutigen Keynote

Apple hat auf seiner heutigen Keynote viel neues Präsentiert. Auch kleinere Überraschungen sind dabei. So ist Mac OS Mavericks ab sofort verfügbar und ist für jeden Anwender kostenlos aus dem Mac Store zu beziehen. Weitere Themen waren: iWorks, iLive, Macbook Pro, Mac Pro und neue iPad Geräte.

Apple hat auf seiner heutigen Keynote viel neues Präsentiert. Auch kleinere Überraschungen sind dabei. So ist Mac OS Mavericks ab sofort verfügbar und ist für jeden Anwender kostenlos aus dem Mac Store zu beziehen. Weitere Themen waren: iWorks, iLive, Macbook Pro, Mac Pro und neue iPad Geräte.

Mac OS Mavericks

Ab sofort steht das neue Betriebsystem Mac OS 10.9 Mavericks im Mac Store zum Kostenlosen Download bereit. Apple verspricht über 200 neue Funktionen. Auf folgende Highlights darf man sich freuen:

  • Renovierter Finder mit mehreren Tabs und die Möglichkeit Dokumente mit Schlagwärter zu versehen.
  • Über die Mitteilungszentrale kann man direkt auf Nachrichten, Mails Facebook-Posts, usw. antworten.
  • Pushbenachrichtigungen von Webseiten
  • Neue Anwendungen: Karten und iBooks
  • Neue Techniken unter der Haube versprechen deutlich längere Akkulaufzeiten.

Das Macbook Pro Retina, leichter und günstiger

Beide Modelle der Macbook Pro Retina-Familie (13 und 15 Zoll) sind ab sofort mit neuem Innenleben ausgestattet.

Beim 13 Zoll modell verbaut Apple ab sofort Intels Dual-Core-CPUs der Haswell-Generation. Zusätzlich ist das das 13 Zoll Modell etwas dünner (18 Milimeter) und etwas leichter als sein Vorgänger geworden.

Das 15-Zoll-Modell stattet Apple hingegen mit Quad-Core-CPUs aus, die ebenso Hyper-Threading und darüber hinaus Intels Iris Pro Graphics enthalten. Im Standardmodell rechnet ein Core i7 mit 2,0 GHz, der per Turbo Boost bis zu 3,2 GHz erreicht. Zusätzlich verbaut Apple aber noch Nvidias GeForce GT750M. Sie übernimmt bei anspruchsvolleren 3D-Aufgaben und kann der CPU bei OpenCL-Anwendungen unter die Arme greifen.

Beide Modelle sollen eine Akkulaufzeit von 9 Stunden erreichen. Die Basismodelle sind deutlich günstiger. So reduziert Apple den Einstiegspreis des 13 Zoll Macbook Pros um rund 200 Dolla.
Wie bereits bei den kürzlich vorgestellten iMacs und dem MacBook Air sind die SSDs nun per PCI Express angebunden, was höhere Übertragungsrate als SATA 6 Gb/s ermöglicht. Schiller versprach, sie seien 60 Prozent schneller als im Vorgängermodell. Keine Veränderung gab es hingegen bei den Kapazitäten: Der Flash-Speicher fasst beim 13-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display in der Standardkonfiguration 128 GByte, beim Modell mit 15-Zoll-Display sind es 256 GByte. Auch beim Arbeitsspeicher bleibt alles beim Alten, also bei 4 GByte beim 13er und 8 GByte bei der 15er. Wer mehr möchte, muss den RAM direkt bei der Bestellung wählen, da der fest aufgelötete Arbeitsspeicher sich später nicht erweitern lässt.
Alle neuen Modelle kommen mit OS X 10.9 Mavericks und unterstützen 802.11ac-WLAN, das mit einer entsprechenden ac-kompatiblen Gegenstelle deutlich schneller ist als das bisherige 802.11n. Ebenfalls neu ist Thunderbolt 2, das durch das Zusammenfassen der beiden bisher getrennten 10-Gbit/s-Kanäle doppelt so viel Durchsatz bietet.

Die neuen iPads

Neben den Macbooks, dem Mac Pro und dem Mac OS Mavericks stellte Apple auch zwei neue Modelle seiner iPads vor.

Das iPad Mini besitzt absofort einen Retina-Bildschirn, weißt einen A7-Prozessor auf und ist somit bis zu vier mal schneller als sein Vorgänger. Die Grafikleistung soll sich sogar zu seinem Vorgänger verachtfacht haben. Zusätzliche Frequenzen bei der LTE-Unterstützung ermöglichen auch das schnelle Surfen im Netz von O2 und Fodaphone. Das iPad Mini 2 ist etwas dicker als sein Vorgänger (7,5 statt 7,2 Milimeter) und wiegt rund 331 Gramm.
Für das WLAN-Modell mit 16 GB Speicherplatz fallen 389 Euro zu buche. Jede Speicherverdoppelung kostet 90 Euro mehr. Das iPad Mini 2 ist ab sofort auch mit 128 GB Speicher verfügbar. Für das Modell mit Mobilfunkanbindung und 16 GB Speicherplatz fallen 509 Euro an.

Das neue iPad Air ist deutlich schmaler als sein Vorgänger (17 statt 18,6 CM). Die Dicke reduziert sich von 9,4 auf 7,5 Milimeter. Damit bringt es nur noch rund 469 Gramm auf die Wage. Der Bildschirm bleibt mit 9,7 Zoll gleich. Im neuen iPad ist ebenfalls der A7-Prozessor verbaut. Weiterhin wurden die Kamera-Module auf der Vorder- und Rückseite verbessert. Zusätzliche Frequenzen bei der LTE-Unterstützung ermöglichen auch das schnelle Surfen im Netz von O2 und Fodaphone.
Das WLAN-Modell kostet mit 16 GB Speicherplatz 479 Euro. Eine Speicherverdoppelung schlägt jeweils mit 90 Euro zu buche. Für das Modell mit der Mobilfunkanbindung und 16 GB Speicherplatz fallen 599 Euro an.

Beide iPad-Modelle weißen eine Akkulaufzeit von 10 Stunden auf und sind ab Werk mit der neuen iLife-Suite ausgestattet. Beide Geräte sind mit weißer Vorder- und silberner Rückseite oder in der Kombination aus schwarzer Frontpartie und grauer Rückseite erhältlich.
Das iPad Air ist ab dem ersten November verfügbar. Das iPad Mini 2 erscheint Ende November.

Mit Material von Heise Online.