Externe Festplatten und USB-Sticks: Richtiges Format für die Nutzung unter Mac OS und Windows

Besonders, wer den Mac noch nicht sehr lange nutzt, kennt das Problem: die alte Festplatte aus Windows-Zeiten lässt sich zwar anschließen aber nichts darauf kopieren, löschen oder verschieben. Was nun? Ist die Festplatte etwa kaputt? Schade um die Gigabyte-weise gesammelten Schätzchen darauf!

Die gute Nachricht: Die Platte ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kaputt, sondern nur falsch formatiert. Denn Mac OS mag von Hause aus nicht mit Laufwerken arbeiten, die als NTFS formatiert sind.

Zwei Lösungen bieten sich hier an:

  1. Es gibt Tools, die den Mac in die Lage versetzen, mit Festplatten umzugehen, die als NTFS formatiert sind. Ich selbst habe bislang nur Erfahrungen mit dem kostenpflichtigen Tool Tuxera NTFS for Mac gemacht. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Nach dem Installieren ist der Mac in der Lage, Laufwerke im NTFS-Format zu beschreiben.
  2. Die andere Möglichkeit ist, das jeweilige Laufwerk im Format exFAT zu formatieren:
    • Öffne das Festplattendienstprogramm, beispielsweise über Spotlight.
    • Wähle in der Tabelle links das zu formatierende Laufwerk aus.
    • Wähle nun den Titel “Löschen” aus in dem Du darauf klickst.
    • Wähle im Format-Einblendmenü “exFAT” aus und vergib einen Namen für das Laufwerk.
    • Klicke nun auf die Taste “Löschen”. Nach kurzer Zeit, ist das Laufwerk formatiert und kann nun unter Windows und Mac OS genutzt werden.

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